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2024-11-02 13:34:53 +01:00

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HTML

<meta name="title" content="TSH, Temperatur, Puls, und andere Indikatoren bei einer Schilddrüsenunterfunktion">
<meta name="slug" content="hypothyroidism">
<meta name="tags" content="">
<h1 data-tunit>
<span lang="en">TSH, temperature, pulse rate, and other indicators in hypothyroidism</span>
<span lang="de">TSH, Temperatur, Puls, und andere Indikatoren bei einer Schilddrüsenunterfunktion</span>
</h1>
<p>
<span lang="en"
>Each of the indicators of thyroid function can be useful, but has to be interpreted in relation to the
physiological state.</span>
<span lang="de"
>Jeder einzelne der Indikatoren der Schilddrüsenfunktion kann zwar nützlich sein, aber sie müssen in Zusammenhang
mit dem gesamten physiologischen Grundzustand betrachtet werden.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Increasingly, TSH (the pituitary thyroid stimulating hormone) has been treated as if it meant something
independently; however, it can be brought down into the normal range, or lower, by substances other than the
thyroid hormones.</span>
<span lang="de"
>TSH (oder Thyreotropin, das Thyreoidea-stimulierendes oder Schilddrüsen-stimulierendes Hormon der Hypophyse) wird
zunehmend so behandelt, als hätte es isoliert etwas zu bedeuten; allerdings kann es durch andere Substanzen als
die Schilddrüsenhormone bis in den normalen Bereich oder gar tiefer gesenkt werden.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>“Basal” body temperature is influenced by many things besides thyroid. The resting heart rate helps to interpret
the temperature. In a cool environment, the temperature of the extremities is sometimes a better indicator than
the oral or eardrum temperature.</span>
<span lang="de"
>Es sind nämlich nicht nur die Schilddrüsenhormone, die die „basale“ Körpertemperatur beeinflussen können. Der
Ruhepuls kann z.B. als Hilfsmittel dienen, die Temperatur zu interpretieren. In einer kühlen Umgebung ist die
Temperatur der Extremitäten ein besserer Indikator als die Oral- oder Trommelfelltemperatur.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>The “basal” metabolic rate, especially if the rate of carbon dioxide production is measured, is very useful. The
amount of water and calories disposed of in a day can give a rough idea of the metabolic rate.</span>
<span lang="de"
>Der „basale“ Grundumsatz ist vor allem dann sehr nützlich, wenn die Produktionsrate von CO<sub>2</sub> mitgemessen wird. Die
Menge an Wasser und Kalorien, die im Laufe eines Tages verwertet wird, kann als grobe Richtwerte für den
Grundumsatz dienen.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>The T wave on the electrocardiogram, and the relaxation rate on the Achilles reflex test are useful.</span>
<span lang="de"
>Sowohl die T-Welle eines Elektrokardiogramms als auch die Entspannungszeit beim Achillessehnenreflex-Test sind
nützlich.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Blood tests for cholesterol, albumin, glucose, sodium, lactate, total thyroxine and total T3 are useful to know,
because they help to evaluate the present thyroid status, and sometimes they can suggest ways to correct the
problem.</span>
<span lang="de">Es kann zudem sinnvoll sein, die Blutwerte von Cholesterin, Albumin, Glukose, Natrium, Laktat,
Gesamt-Thyroxin, sowie Gesamt-T3 zu wissen, weil sie eine Evaluierung der aktuellen Funktionsstärke der
Schilddrüse ermöglichen und zudem oft Hinweise geben, wie sich das Problem behandeln ließe.
</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Less common blood or urine tests (adrenaline, cortisol, ammonium, free fatty acids), if they are available, can
help to understand compensatory reactions to hypothyroidism.</span>
<span lang="de"
>Seltenere Blut- bzw. Urinproben (Adrenalin, Cortisol, Ammoniak, freie Fettsäuren), falls sie zur Verfügung stehen,
können dem besseren Verständnis der Kompensierungsreaktionen einer Schilddrüsenunterfunktion dienen.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>A book such as McGavack's The Thyroid, that provides traditional medical knowledge about thyroid physiology, can
help to dispel some of the current dogmas about the thyroid.</span>
<span lang="de"
>Bücher wie „The Thyroid“ von McGavack, die traditionelles medizinisches Wissen über Schilddrüsenphysiologie
liefern, können helfen, einige der aktuellen Dogmata über die Schilddrüse aufzulösen.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Using more physiologically relevant methods to diagnose hypothyroidism will contribute to understanding its role in
many problems now considered to be unrelated to the thyroid.</span>
<span lang="de">Die Benutzung physiologisch relevanter Methoden, eine Schilddrüsenunterfunktion zu diagnostizieren,
trägt dazu bei, deren Rolle bei diversen Problemen zu verstehen, bei denen mittlerweile ein Zusammenhang mit der
Schilddrüse ausgeschlossen wird.
</span>
</p>
<hr />
<p>
<span lang="en"
>I have spoken to several people who told me that their doctors had diagnosed them as “both hypothyroid and
hyperthyroid.” Although physicists can believe in things which are simultaneously both particles and not
particles, I think biology (and medicine, as far as it is biologically based) should occupy a world in which
things are not simultaneously themselves and their opposites. Those illogical, impossible diagnoses make it
clear that the rules for interpreting test results have in some situations lost touch with reality.</span>
<span lang="de"
>Ich sprach mit vielen Leuten, die mir erzählten, dass ihre Ärzte bei ihnen „gleichzeitig eine Schilddrüsenüber-
sowie -unterfunktion“ diagnostiziert hatten. Obwohl Physiker in der Lage sind, an Dinge zu glauben, die
gleichzeitig sowohl Partikeln als auch keine Partikeln sind, denke ich, dass die Biologie (und die Medizin,
sofern sie auf der Biologie beruht) eine Welt bewohnen sollten, in der Sachen nicht simultan sie selbst und ihre
Gegenteile sind. Diese unlogischen, unmöglichen Diagnosen zeigen auf, dass die Regeln zur Interpretierung von
Testergebnissen in manchen Fällen sämtlichen Bezug zur Realität verloren haben.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Until the 1940s, hypothyroidism was diagnosed on the basis of signs and symptoms, and sometimes the measurement of
oxygen consumption (“basal metabolic rate”) was used for confirmation. Besides the introduction of supposedly
“scientific” blood tests, such as the measurement of protein-bound iodine (PBI) in the blood, there were other
motives for becoming parsimonious with the diagnosis of hypothyroidism. With the introduction of synthetic
thyroxine, one of the arguments for increasing its sale was that natural Armour thyroid (which was precisely
standardized by biological tests) wasn't properly standardized, and that an overdose could be fatal. A few
articles in prestigious journals created a myth of the danger of thyroid, and the synthetic thyroxine was
(falsely) said to be precisely standardized, and to be without the dangers of the complete glandular
extract.</span>
<span lang="de"
>Bis in die 1940er Jahre wurde eine Schilddrüsenunterfunktion auf Basis von Anzeichen und Symptomen festgestellt und
manchmal wurde auch der Sauerstoffkonsum („basaler Grundumsatz“) zur Bestätigung gemessen. Abgesehen von der
Einführung scheinbar „wissenschaftlicher“ Bluttests, wie z.B. der Messung des proteingebundenen Jods im Blut,
gab es weitere Motive, eher zurückhaltend mit der Diagnose einer Schilddrüsenunterfunktion zu werden. Mit der
Einführung einer synthetischen Form von Thyroxin war eins der Argumente, die Verkaufszahlen zu steigern, dass
natürliches Armour-Schilddrüsenhormon (welches präzise mittels biologischer Tests standardisiert wurde) eben
nicht sauber standardisiert war, und dass eine Überdosis fatal sein könnte. Einige Artikel, die in namhaften
Ärzteblättern erschienen, schufen den Mythos der Gefahr von Schilddrüsenhormon und synthetisches Thyroxin wurde
(fälschlicherweise) als präzise standardisiert beschrieben, sowie frei von jeglichen Gefahren, die mit dem
Drüsenextrakt verbunden seien.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Between 1940 and about 1950, the estimated percentage of hypothyroid Americans went from 30% or 40% to 5%, on the
basis of the PBI test, and it has stayed close to that lower number (many publications claim it to be only 1% or
2%). By the time that the measurement of PBI was shown to be only vaguely related to thyroid hormonal function,
it had been in use long enough for a new generation of physicians to be taught to disregard the older ideas
about diagnosing and treating hypothyroidism. They were taught to inform their patients that the traditional
symptoms that were identified as hypothyroidism before 1950 were the result of the patients' own behavior (sloth
and gluttony, for example, which produced fatigue, obesity, and heart disease), or that the problems were
imaginary (women's hormonal and neurological problems, especially), or that they were simply mysterious diseases
and defects (recurring infections, arthritis, and cancer, for example).</span>
<span lang="de">Zwischen 1940 und 1950 sank das geschätzte Vorkommen hypothyreoter US-Amerikaner auf Basis des
PBI-Tests (proteingebundener Jod) von 30 bis 40 % auf 5 % und blieb bislang in diesem niedrigeren Bereich.
(Manche Publikationen behaupten, es betreffe nur 1 bis 2 %.) Bis es gezeigt wurde, dass die Bestimmung der
PBI-Konzentration im Blut nur einen geringen Zusammenhang mit der Schilddrüsenfunktion hatte, war es schon
ausreichend lange in Verwendung, dass einer neuen Generation von Medizinern beigebracht werden konnte, ältere
Ideen zur Diagnostik und Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion schlichtweg nicht mehr zu beachten. Es wurde
ihnen beigebracht, ihre Patienten zu informieren, dass die traditionellen Symptome, die vor 1950 als
Erscheinungen einer Schilddrüsenunterfunktion erkannt worden wären, ihre Ursache in der Lebensweise der
Patienten selber hätten (Faulheit und Völlerei führten beispielsweise zu Trägheit, Fettleibigkeit, und
Herzkreislauferkrankungen), oder dass sie ihre Probleme nur einbilden würden (insbesondere die hormonellen und
neurologischen Probleme von Frauen), oder dass diese Probleme bloß mysteriöse Krankheiten und Defekte wären
(wiederkehrende Infekte, Arthrose, und Krebs, zum Beispiel).
</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>As the newer, more direct tests became available, their meaning was defined in terms of the statistical expectation
of hypothyroidism that had become an integral part of medical culture. To make the new TSH measurements fit the
medical doctrine, an 8- or 10-fold variation in the hormone was defined as “normal.” With any other biological
measurement, such as erythrocyte count, blood pressure, body weight, or serum sodium, calcium, chloride, or
glucose, a variation of ten or 20 percent from the mean is considered to be meaningful. If the doctrine
regarding the 5% prevalence of hypothyroidism hadn't been so firmly established, there would have been more
interest in establishing the meaning of these great variations in TSH.</span>
<span lang="de"
>Die zunehmende Verfügbarkeit neuerer, direkterer Tests hat dazu geführt, dass deren Bedeutung anhand statistischer
Erwartungen einer Schilddrüsenunterfunktion festgelegt wurde, die sich in der medizinischen Kultur schon fest
etabliert hatte. Um die neuen TSH-Messwerte an die medizinische Lehrmeinung anzupassen, wurde eine acht- bis
zehnfache Abweichung des Hormons als „normal“ definiert. Bei sämtlichen anderen biologischen Messungen, wie z.B.
Erythrozyten, Blutdruck, Körpergewicht, oder Serumnatrium, -kalzium, -chlor, oder -glukose, wird eine Abweichung
von mehr als 20 Prozent vom Mittelwert als aussagekräftig betrachtet. Wenn sich die Lehrmeinung bezüglich des 5
%-igen Vorkommens von Schilddrüsenunterfunktion nicht so fest etabliert hätte, hätte es mehr Interesse gegeben,
die Bedeutung dieser großen Abweichungen des TSH-Werts zu klären.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>In recent years the “normal range” for TSH has been decreasing. In 2003, the American Association of Clinical
Endocrinologists changed their guidelines for the normal range to 0.3 to 3.0 microIU/ml. But even though this
lower range is less arbitrary than the older standards, it still isn't based on an understanding of the
physiological meaning of TSH.</span>
<span lang="de"
>Seit einigen Jahren nehmen die Grenzwerte des normalen TSH-Bereichs ab. Die American Association of Clinical
Endocrinologists hat 2003 ihre Richtlinien des normalen Bereichs auf 0,3 bis 3,0 microUI/mL angepasst. Obwohl
dieser niedrigere Bereich weniger willkürlich wirkt als ältere Standards, basiert es trotzdem nicht auf einem
Verständnis der physiologischen Bedeutung von Thyreotropin.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Over a period of several years, I never saw a person whose TSH was over 2 microIU/ml who was comfortably healthy,
and I formed the impression that the normal, or healthy, quantity was probably something less than 1.0.</span>
<span lang="de"
>Über mehrere Jahre sah ich noch nie jemanden, die einen Thyreotropin-Wert über 2 microIU/mL hatte, die sich
angenehm gesund fühlte, und ich bildete die Meinung, dass die normale bzw. gesunde Quantität wahrscheinlich eher
einen Wert unter 1,0 beträgt.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>If a pathologically high TSH is defined as normal, its role in major diseases, such as breast cancer, mastalgia,
MS, fibrotic diseases, and epilepsy, will simply be ignored. Even if the possibility is considered, the use of
an irrational norm, instead of a proper comparison, such as the statistical difference between the mean TSH
levels of cases and controls, leads to denial of an association between hypothyroidism and important diseases,
despite evidence that indicates an association.</span>
<span lang="de"
>Wenn ein pathologisch hoher Thyreotropin-Wert als normal definiert wird, wird die Rolle, die er bei wichtigen
Krankheiten spielt, wie z.B. Brustkrebs, Mastodynie (auch „Mastalgie“), multipler Sklerose, fibrotischen
Krankheiten und Epilepsie, schlichtweg ignoriert. Selbst wenn das für möglich gehalten wird, führt die Anwendung
einer irrationalen Norm (anstatt eines zweckmäßigen Vergleichs, wie bspw. des statistischen Abstands des
TSH-Mittelwerts unter Fällen und Kontrollen) dazu, dass trotz Beweisen des Gegenteils geleugnet wird, dass ein
Zusammenhang zwischen einer Schilddrüsenunterfunktion und wichtigen Krankheiten besteht.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Some critics have said that most physicians are “treating the TSH,” rather than the patient. If TSH is itself
pathogenic, because of its pro-inflammatory actions, then that approach isn't entirely useless, even when they
“treat the TSH” with only thyroxine, which often isn't well converted into the active triiodothyronine, T3. But
the relief of a few symptoms in a small percentage of the population is serving to blind the medical world to
the real possibilities of thyroid therapy.</span>
<span lang="de"
>Einige Kritiker haben gesagt, dass die meisten Mediziner nur „den TSH-Wert behandeln“ statt den Patienten. Insofern
TSH aufgrund seiner entzündungsfördernden Eigenschaften an und für sich pathogen ist, ist dieser Ansatz nicht
vollkommen unbrauchbar, selbst wenn „der TSH-Wert behandelt wird“. Aber behandelt wird er meist nur mit Thyroxin
(T4), welches oft nicht sehr gut in seine aktive Form, Trijodthyronin (T3), verstoffwechselt werden kann, und
die erfolgreiche Linderung einiger Symptome in einem Bruchteil der Bevölkerung sorgt dafür, dass die Welt der
Medizin blind für die wahren Möglichkeiten der Schilddrüsenhormon-Therapie bleibt.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>TSH has direct actions on many cell types other than the thyroid, and probably contributes directly to edema
(Wheatley and Edwards, 1983), fibrosis, and mastocytosis. If people are concerned about the effects of a TSH
“deficiency,” then I think they have to explain the remarkable longevity of the animals lacking pituitaries in
W.D. Denckla's experiments, or of the naturally pituitary deficient dwarf mice that lack TSH, prolactin, and
growth hormone, but live about a year longer than normal mice (Heiman, et al., 2003). Until there is evidence
that very low TSH is somehow harmful, there is no basis for setting a lower limit to the normal range.</span>
<span lang="de"
>TSH hat unmittelbare Auswirkungen auf mehrere Zelltypen und nicht nur auf das Schilddrüsengewebe. Es trägt
wahrscheinlich direkt zu Ödem bei (Wheatley und Edwards, 1983), sowie Fibrose und Mastozytose. Wer sich Sorgen
um die Folgen eines Thyreotropin-„Mangels“ macht, der soll meiner Meinung nach die außergewöhnliche
Langlebigkeit von Tieren erklären, die zwar natürlicherweise über keine Hypophyse und entsprechend weder TSH,
noch Prolaktin, noch Wachstumshormon verfügen, die aber fast ein Jahr länger als normale Mäuse leben (Heim, et
al., 2003). Bis Beweise dafür vorliegen, dass ein sehr niedriger TSH-Wert irgendwie als gesundheitsgefährdend
gelten soll, gibt es bislang keine Basis dafür, einen unteren Grenzwert festzulegen.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Some types of thyroid cancer can usually be controlled by keeping TSH completely suppressed. Since TSH produces
reactions in cells as different as fibroblasts and fat cells, pigment cells in the skin, mast cells and bone
marrow cells (Whetsell, et al., 1999), it won't be surprising if it turns out to have a role in the development
of a variety of cancers, including melanoma.</span>
<span lang="de"
>Einige Arten von Schilddrüsenkrebs können normalerweise unter Kontrolle gehalten werden, indem man TSH komplett
unterdrückt. Da TSH einige Reaktionen in verschiedenen Zelltypen hervorruft, von Fibroblasten und Fettzellen,
über Mastzellen und Pigmentzellen in der Haut bis hin zu Knochenmarkzellen (Whetsell, et al., 1999), sollte es
keine Überraschung sein, wenn sich herausstellen sollte, dass es doch eine Rolle bei der Entwicklung einer
Vielzahl von Krebsarten spielt, darunter Melanom.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Many things, including the liver and the senses, regulate the function of the thyroid system, and the pituitary is
just one of the factors affecting the synthesis and secretion of the thyroid hormones.</span>
<span lang="de"
>Die Funktion des Schilddrüsen-Systems wird von mehreren Sachen reguliert, darunter auch die Leber und die Sinne,
und die Hypophyse ist nur einer der Faktoren, die die Synthese und Ausschüttung der Schilddrüsenhormone
beeinflussen.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>A few people who had extremely low levels of pituitary hormones, and were told that they must take several hormone
supplements for the rest of their life, began producing normal amounts of those hormones within a few days of
eating more protein and fruit. Their endocrinologist described them as, effectively, having no pituitary gland.
Extreme malnutrition in Africa has been described as creating “. . . a condition resembling hypophysectomy,”
(Ingenbleek and Beckers, 1975) but the people I talked to in Oregon were just following what they thought were
healthful nutritional policies, avoiding eggs and sugars, and eating soy products.</span>
<span lang="de"
>Einige Leute, die extrem niedrige Spiegel der Hormone der Hypophyse hatten, denen erzählt wurde, dass sie mehrere
Hormonpräparate für den Rest ihres Lebens nehmen müssten, begannen mehr dieser Hormone spontan herzustellen,
nachdem sie einige Tage lang mehr Obst und Eiweiß zu sich genommen hatten. Die Diagnose ihrer Endokrinologen war, dass
sie effektiv über keine Hypophyse verfügten. Extreme Mangelernährung in Afrika wurde so beschrieben, dass sie
„... eine Krankheit verursachte, die einer Hypophysektomie ähnelt“, (Ingenbleek und Beckers, 1975) aber die
Personen, mit denen ich in Oregon sprach, praktizierten bloß das, was sie für eine „gesunde Ernährung“ hielten,
d.h. die Vermeidung von Eiern und Zucker, und den Verzehr von Sojaprodukten.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Occasionally, a small supplement of thyroid in addition to a good diet is needed to quickly escape from the
stress-induced “hypophysectomized” condition.</span>
<span lang="de"
>Gelegentlich reicht eine kleine Zufuhr von Schilddrüsenhormon zusammen mit einer guten Ernährung, um schnell aus
dem durch Stress verursachten „Hypophysektomie“-Zustand zu entkommen.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Aging, infection, trauma, prolonged cortisol excess, somatostatin, dopamine or L-dopa, adrenaline (sometimes;
Mannisto, et al., 1979), amphetamine, caffeine and fever can lower TSH, apart from the effect of feedback by the
thyroid hormones, creating a situation in which TSH can appear normal or low, at the same time that there is a
real hypothyroidism.</span>
<span lang="de"
>Außer der Rückkopplungswirkung der Schilddrüsenhormone können das Altwerden, eine Infektion, Trauma, ein lang
anhaltender Cortisol-Überschuss, Somatostatin, Dopamin oder L-dopa, Adrenalin (nur manchmal; Mannisto, et al.,
1979), Amphetamin, Koffein und Fieber den Thyreotropin-Spiegel senken, was dafür sorgt, dass Thyreotropin normal
oder niedrig wirkt, wenn aber eine echte Schilddrüsenunterfunktion vorliegt.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>A disease or its treatment can obscure the presence of hypothyroidism. Parkinson's disease is a clear example of
this. (Garcia-Moreno and Chacon, 2002: “... in the same way hypothyroidism can simulate Parkinson's disease, the
latter can also conceal hypothyroidism.”)</span>
<span lang="de"
>Eine Krankheit oder deren Behandlung können das Vorliegen einer Schilddrüsenunterfunktion verbergen. Hiervon ist
Parkinson ein klares Beispiel. (Garcia-Moreno und Chacon, 2002: „... wie eine Schilddrüsenunterfunktion
Parkinson simulieren kann, so kann letzteres auch eine Schilddrüsenunterfunktion verbergen.“)</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>The stress-induced suppression of TSH and other pituitary hormones is reminiscent of the protective inhibition that
occurs in individual nerve fibers during dangerously intense stress, and might involve such a “parabiotic”
process in the nerves of the hypothalamus or other brain region. The relative disappearance of the pituitary
hormones when the organism is in very good condition (for example, the suppression of ACTH and cortisol by sugar
or pregnenolone) is parallel to the high energy quiescence of individual nerve fibers.</span>
<span lang="de"
>Die durch Stress ausgelöste Unterdrückung von Thyreotropin und anderen Hormonen erinnert an die schützende Hemmung,
die bei intensivem Stress gefährlichen Ausmaßes in individuellen Nervenfasern eintritt, und mag vielleicht mit
einem „parabiotischen“ Prozess in den Nerven des Hypothalamus oder einer anderen Hirnregion einhergehen. Dass
die Hormone der Hypophyse mehr oder weniger verschwinden, wenn sich der Organismus in einem sehr gesunden
Zustand befindet (z.B. die Unterdrückung von ACTH und Cortisol durch Zucker oder Pregnenolon), ähnelt der
hochenergetischen Stilllegung individueller Nervenfasern.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>These associations between energy state and cellular activity can be used for evaluating the thyroid state, as in
measuring nerve and muscle reaction times and relaxation rates. For example, relaxation which is retarded,
because of slow restoration of the energy needed for cellular “repolarization,” is the basis for the traditional
use of the Achilles tendon reflex relaxation test for diagnosing hypothyroidism. The speed of relaxation of the
heart muscle also indicates thyroid status (Mohr-Kahaly, et al., 1996).</span>
<span lang="de"
>Diese Zusammenhänge zwischen dem energetischen Zustand der Zelle und deren Aktivität können benutzt werden, um die
Schilddrüsenfunktion zu evaluieren. Hierzu dienen die Reaktionszeiten sowie Entspannungszeiten der Muskeln und
Nerven. Eine verzögerte Entspannung, die aufgrund einer langsamen Wiederherstellung der für die
„Repolarisierung“ benötigten zellulären Energie zustande kommt, schafft die Basis der traditionellen Anwendung
des Achillessehnenreflex-Tests zur Diagnose einer Schilddrüsenunterfunktion.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Stress, besides suppressing the TSH, acts in other ways to suppress the real thyroid function. Cortisol, for
example, inhibits the conversion of T4 to T3, which is responsible for the respiratory production of energy and
carbon dioxide. Adrenaline, besides leading to increased production of cortisol, is lipolytic, releasing the
fatty acids which, if they are polyunsaturated, inhibit the production and transport of thyroid hormone, and
also interfere directly with the respiratory functions of the mitochondria. Adrenaline decreases the conversion
to T4 to T3, and increases the formation of the antagonistic reverse T3 (Nauman, et al., 1980, 1984).</span>
<span lang="de"
>Stress kann über deren Unterdrückung des TSH-Werts hinaus auf mehrere Arten und Weisen die effektive
Schilddrüsenfunktion unterdrücken. Cortisol hemmt zum Beispiel die Konvertierung von T4 in T3, welches für die
respiratorische Herstellung von Energie und Kohlenstoffdioxid verantwortlich ist. Adrenalin hat abgesehen von
seiner Erhöhung des Cortisol-Spiegels eine lipolytische Wirkung, was zur Freisetzung von Fettsäuren führt, und,
falls die mehrfach ungesättigt sind, hemmen sie wiederum auch die Herstellung und den Transport der
Schilddrüsenhormone. Sie stören zudem direkt die respiratorische Funktion der Mitochondrien. Adrenalin senkt die
Konvertierung von T4 in T3, und erhöht die Bildung des antagonistischen Hormons Reverse-T3 (Nauman, et al.,
1980, 1984).</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>During the night, at the time adrenaline and free fatty acids are at their highest, TSH usually reaches its peak.
TSH itself can produce lipolysis, raising the level of circulating free fatty acids. This suggests that a high
level of TSH could sometimes contribute to functional hypothyroidism, because of the antimetabolic effects of
the unsaturated fatty acids.</span>
<span lang="de"
>Adrenalin und freie Fettsäuren erreichen nachts ihren Höhepunkt. TSH erreicht hier auch meistens seinen höchsten
Wert. Es kann auch TSH selbst Lipolyse bewirken, was den Spiegel der zirkulierenden freien Fettsäuren erhöht.
Dies weist darauf hin, dass ein hoher TSH-Wert manchmal aufgrund der antimetabolischen Wirkung der mehrfach
ungesättigten Fettsäuren zu einer funktionalen Schilddrüsenunterfunktion führen könnte</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>These are the basic reasons for thinking that the TSH tests should be given only moderate weight in interpreting
thyroid function.</span>
<span lang="de"
>Das sind also die wesentlichen Gründe zu denken, dass die TSH-Tests nur bedingt zur Interpretierung der
Schilddrüsenfunktion beitragen sollten.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>The metabolic rate is very closely related to thyroid hormone function, but defining it and measuring it have to be
done with awareness of its complexity.</span>
<span lang="de"
>Der Grundumsatz steht in sehr engem Zusammenhang mit der Funktion der Schilddrüsenhormone, aber sie ist schließlich
in Anbetracht ihrer Komplexität zu definieren und messen.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>The basal metabolic rate that was commonly used in the 1930s for diagnosing thyroid disorders was usually a
measurement of the rate of oxygen consumption, made while lying quietly early in the morning without having
eaten anything for several hours. When carbon dioxide production can be measured at the same time as oxygen
consumption, it's possible to estimate the proportion of energy that is being derived from glucose, rather than
fat or protein, since oxidation of glucose produces more carbon dioxide than oxidation of fat does. Glucose
oxidation is efficient, and suggests a state of low stress.</span>
<span lang="de"
>Der basale Grundumsatz, die häufig in den 1930er Jahren zur Diagnose einer Schilddrüsenstörung verwendet wurde, war
normalerweise eine Messung der Sauerstoffkonsumrate, die durchgeführt wurde, während der Patient morgens still
im Bett im gefasteten Zustand lag. Eine gleichzeitige Messung der Kohlenstoffdioxidproduktion sowie des
Sauerstoffkonsums ermöglicht es, den Anteil der Energie zu schätzen, der durch Glukose statt Fett oder Eiweiß
gewonnen wird, da die Oxidierung von Glukose mehr Kohlenstoffdioxid gewinnt als von Fett. Die Oxidierung von
Glukose ist effizient und weist auf einen niedrigen Stresszustand hin.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>The very high adrenaline that sometimes occurs in hypothyroidism will increase the metabolic rate in several ways,
but it tends to increase the oxidation of fat. If the production of carbon dioxide is measured, the
adrenaline/stress component of metabolism will be minimized in the measurement. When polyunsaturated fats are
mobilized, their spontaneous peroxidation consumes some oxygen, without producing any usable energy or carbon
dioxide, so this is another reason that the production of carbon dioxide is a very good indicator of thyroid
hormone activity. The measurement of oxygen consumption was usually done for two minutes, and carbon dioxide
production could be accurately measured in a similarly short time. Even a measurement of the percentage of
carbon dioxide at the end of a single breath can give an indication of the stress-free, thyroid hormone
stimulated rate of metabolism (it should approach five or six percent of the expired air).</span>
<span lang="de"
>Der sehr hohe Adrenalinspiegel, der manchmal mit einer Schilddrüsenunterfunktion einhergeht, erhöht auf
verschiedene Art und Weise den Grundumsatz, aber es begünstigt eher Fettoxidierung. Wenn die Produktion von
Kohlenstoffdioxid gemessen wird, wird die Adrenalin- bzw. Stress-Komponente des Stoffwechsels in der Messung
minimiert. Wenn mehrfach ungesättigte Fettsäuren freigesetzt werden, konsumiert deren spontane Peroxidierung
etwas Sauerstoff, und produziert dabei weder verwendbare Energie noch Kohlenstoffdioxid. Das ist also noch ein
weiterer Grund, dass die Produktion von Kohlenstoffdioxid ein sehr geeigneter Indikator der Aktivität der
Schilddrüsenhormone ist. Die Messung des Sauerstoffkonsums wurde meistens zwei Minuten lang durchgeführt, und
die Kohlenstoffdioxidproduktion konnte ähnlich schnell durchgeführt werden. Selbst die Messung des Anteils von
Kohlenstoffdioxid nach einem einzigen Atemzug kann auf die stressfreie, durch Schilddrüsenhormon stimulierte
Stoffwechselrate hinweisen (dies soll fünf oder sechs Prozent der ausgeatmeten Luft betragen).</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Increasingly in the last several years, people who have many of the standard symptoms of hypothyroidism have told
me that they are hyperthyroid, and that they have to decide whether to have surgery or radiation to destroy
their thyroid gland. They have told me that their symptoms of “hyperthyroidism,” according to their physicians,
were fatigue, weakness, irritability, poor memory, and insomnia.</span>
<span lang="de"
>Es haben mir in den letzten Jahren zunehmend mehr Leute erzählt, die mehrere der klassischen Symptome einer
Schilddrüsenunterfunktion hatten, dass sie eine Überfunktion hätten, und dass sie zwischen Bestrahlung und einer
Operation entscheiden mussten, um ihre Schilddrüse zu zerstören. Sie erzählten mir, dass die Symptome ihrer
Schilddrüsen<strong>über</strong>funktion laut ihren Ärzten Müdigkeit, Schwäche, Reizbarkeit, Gedächtnisprobleme
und Schlaflosigkeit wären.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>They didn't eat very much. They didn't sweat noticeably, and they drank a moderate amount of fluids. Their pulse
rates and body temperature were normal, or a little low.</span>
<span lang="de"
>Sie aßen nicht viel. Viel schwitzten sie auch nicht und sie tranken mäßig Flüssigkeit. Ihre Puls- und
Körpertemperaturmessungen waren normal, oder etwas niedrig.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Simply on the basis of some laboratory tests, they were going to have their thyroid gland destroyed. But on the
basis of all of the traditional ways of judging thyroid function, they were hypothyroid.</span>
<span lang="de">Alleine auf Basis einiger Laborwerte hätten sie ihre Schilddrüsen zerstören lassen. Aber auf Basis
aller traditionellen Mittel, die Schilddrüsenfunktion zu beurteilen, hatten sie eine Unterfunktion.
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>Broda Barnes, who worked mostly in Fort Collins, Colorado, argued that the body temperature, measured before
getting out of bed in the morning, was the best basis for diagnosing thyroid function.</span>
<span lang="de"
>Broda Barnes, der hauptsächlich in Fort Collins, Colorado arbeitete, argumentierte, dass die Körpertemperatur, wenn
sie vor dem Aufstehen in der Früh gemessen wird, die beste Basis zur Diagnose einer Schilddrüsenunterfunktion
ist.</span>
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<span lang="en"
>Fort Collins, at a high altitude, has a cool climate most of the year. The altitude itself helps the thyroid to
function normally. For example, one study (Savourey, et al., 1998) showed an 18% increase in T3 at a high
altitude, and mitochondria become more numerous and are more efficient at preventing lactic acid production,
capillary leakiness, etc.</span>
<span lang="de">Fort Collins, eine sehr hoch gelegene Stadt, hat rund ums Jahr meistens ein kühles Klima. Die hohe
Lage begünstigt an und für sich eine normale Schilddrüsenfunktion. Eine Studie (Savourey, et al., 1998)
vermerkte zum Beispiel einen 18 %-igen Anstieg des T3-Spiegels in großer Höhe. Mitochondrien vervielfachen sich
und sind darin effizienter, die Bildung von Laktat, die Durchlässigkeit der Kapillaren, usw. zu hemmen,
</span>
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<span lang="en"
>In Eugene during a hot and humid summer, I saw several obviously hypothyroid people whose temperature seemed
perfectly normal, euthyroid by Barnes' standards. But I noticed that their pulse rates were, in several cases,
very low. It takes very little metabolic energy to keep the body at 98.6 degrees when the air temperature is in
the nineties. In cooler weather, I began asking people whether they used electric blankets, and ignored their
temperature measurements if they did.</span>
<span lang="de"
>Während eines heißen und schwülen Sommers in Eugene sah ich mehrere offensichtlich hypothyreote Menschen, deren
Temperaturmessungen ganz normal wirkten - laut Barnes euthyreot. Aber ich bemerkte, dass ihre Pulsraten in
vielen Fällen sehr niedrig waren. Es wird sehr wenig metabolische Energie benötigt, um die Körpertemperatur bei
98,6° F (36,6° C) Grad beizubehalten, wenn die Außentemperatur bei über 90° F (Mitte 30° C) liegt. Bei kühlerem
Wetter begann ich, Leute zu fragen, ob sie Heizdecken benutzen, und, wenn dem so war, ignorierte ich ihre
Temperaturmessungen.</span>
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<span lang="en"
>The combination of pulse rate and temperature is much better than either one alone. I happened to see two people
whose resting pulse rates were chronically extremely high, despite their hypothyroid symptoms. When they took a
thyroid supplement, their pulse rates came down to normal. (Healthy and intelligent groups of people have been
found to have an average resting pulse rate of 85/minute, while less healthy groups average close to
70/minute.)</span>
<span lang="de"
>Die Kombination von Puls und Temperatur ist viel sinnvoller als nur eines der beiden. Ich sah zufällig zwei Leute,
die trotz Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion einen chronisch sehr hohen Puls hatten. Durch Zufuhr eines
Schilddrüsenhormonpräparats sanken ihre Pulsraten wieder auf normale Werte. (Gesunde und intelligente Gruppen
haben nachweislich einen Durchschnittspuls von 85 Schläge pro Minute, während weniger gesunde Gruppen eher einen
Puls von 70 haben.)</span>
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<span lang="en"
>The speed of the pulse is partly determined by adrenaline, and many hypothyroid people compensate with very high
adrenaline production. Knowing that hypothyroid people are susceptible to hypoglycemia, and that hypoglycemia
increases adrenaline, I found that many people had normal (and sometimes faster than average) pulse rates when
they woke up in the morning, and when they got hungry. Salt, which helps to maintain blood sugar, also tends to
lower adrenalin, and hypothyroid people often lose salt too easily in their urine and sweat. Measuring the pulse
rate before and after breakfast, and in the afternoon, can give a good impression of the variations in
adrenalin. (The blood pressure, too, will show the effects of adrenaline in hypothyroid people. Hypothyroidism
is a major cause of hypertension.)</span>
<span lang="de"
>Die Pulsrate wird teilweise durch Adrenalin bestimmt, und viele Menschen kompensieren ihre
Schilddrüsenunterfunktion mit einer hohen Adrenalinproduktion. Angesichts dessen, dass mehrere hypothyreote
Menschen zu Unterzuckerung tendieren, und dass eine Unterzuckerung Adrenalin steigert, merkte ich, dass viele
Leute einen normalen (und manchmal überdurchschnittlich schnellen) Puls hatten, sowohl in der Früh als auch wenn
sie Hunger bekamen. Salz, welches zum Erhalt eines normalen Blutzuckerspiegels beiträgt, senkt tendenziell auch
Adrenalin, und hypothyreote Menschen verlieren Salz sehr schnell im Urin und im Schweiß. Um einen besseren
Eindruck der Variation im Adrenalinspiegel zu bekommen, kann man den Puls vor und nach dem Frühstück sowie am
Nachmittag messen. (Der Blutdruck zeigt zudem auch die Wirkung von Adrenalin in Menschen mit einer
Schilddrüsenunterfunktion. Eine Schilddrüsenunterfunktion ist eine häufige Ursache des Bluthochdrucks.)</span>
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<span lang="en"
>But hypoglycemia also tends to decrease the conversion of T4 to T3, so heat production often decreases when a
person is hungry. First, their fingers, toes, and nose will get cold, because adrenalin, or adrenergic
sympathetic nervous activity, will increase to keep the brain and heart at a normal temperature, by reducing
circulation to the skin and extremities. Despite the temperature-regulating effect of adrenalin, the reduced
heat production resulting from decreased T3 will make a person susceptible to hypothermia if the environment is
cool.</span>
<span lang="de"
>Aber Unterzuckerung senkt tendenziell auch die Konvertierung von T4 in T3, was dazu führt, dass die Wärmeproduktion
auch sinkt, wenn man Hunger bekommt. Es werden zuerst die Finger, dann die Zehe und schließlich die Nase kalt,
weil Adrenalin bzw. die adrenergische Aktivität des Sympathikus steigt, um die Temperatur des Gehirns und des
Herzes normal zu halten, indem die Durchblutung der Haut und der Extremitäten gesenkt wird. Trotz der
Temperatur-regulierenden Wirkung von Adrenalin wird man aufgrund der geringeren Wärmeproduktion durch weniger T3
anfälliger für eine Unterkühlung, falls die Umgebung auch kühl ist.</span>
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<span lang="en"
>Since food, especially carbohydrate and protein, will increase blood sugar and T3 production, eating is
“thermogenic,” and the oral (or eardrum) temperature is likely to rise after eating.</span>
<span lang="de"
>Da Essen, und insbesondere Kohlenhydrate und Eiweiß, den Blutzuckerspiegel und T3-Produktion steigern, ist der
Verzehr von Essen an und für sich „thermogen“, und die Oral- bzw. Trommelfelltemperatur kann nach einer Mahlzeit
steigen.</span>
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<span lang="en"
>Blood sugar falls at night, and the body relies on the glucose stored in the liver as glycogen for energy, and
hypothyroid people store very little sugar. As a result, adrenalin and cortisol begin to rise almost as soon as
a person goes to bed, and in hypothyroid people, they rise very high, with the adrenalin usually peaking around
1 or 2 A.M., and the cortisol peaking around dawn; the high cortisol raises blood sugar as morning approaches,
and allows adrenalin to decline. Some people wake up during the adrenalin peak with a pounding heart, and have
trouble getting back to sleep unless they eat something.</span>
<span lang="de"
>Der Blutzuckerspiegel sinkt in der Nacht, und der Körper ist auf den in der Leber als Glykogen gespeicherten Zucker
als Energiequelle verlassen, und Menschen mit einer Schilddrüsenunterfunktion speichern sehr wenig Zucker in
ihrer Leber. Dementsprechend fangen Adrenalin und Cortisol fast unmittelbar nach dem Schlafengehen an zu
steigen. Bei Menschen mit einer Schilddrüsenunterfunktion steigen sie sehr hoch - das Adrenalin erreicht um
ungefähr ein oder zwei Uhr seinen Höhepunkt und Cortisol ungefähr bei der Dämmerung. Das hohe Cortisol steigert
den Blutzuckerspiegel, wenn der Morgen naht. Manche Leute wachen bei dem Adrenalinhöhepunkt mit starkem
Herzrasen auf, und es fällt ihnen schwer, wieder einzuschlafen, ohne etwas zu essen.</span>
</p>
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<span lang="en"
>If the night-time stress is very high, the adrenalin will still be high until breakfast, increasing both
temperature and pulse rate. The cortisol stimulates the breakdown of muscle tissue and its conversion to energy,
so it is thermogenic, for some of the same reasons that food is thermogenic.</span>
<span lang="de"
>Bei hohem Stress in der Nacht, bleibt das Adrenalin auch bis zur ersten Mahlzeit auch hoch, was für eine höhere
Temperatur sowie einen höheren Puls sorgt. Cortisol stimuliert den Muskelabbau und die Konvertierung dessen in
Energie, und ist also thermogen - dies ähnelt der thermogenen Wirkung von Essen.</span>
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<span lang="en"
>After eating breakfast, the cortisol (and adrenalin, if it stayed high despite the increased cortisol) will start
returning to a more normal, lower level, as the blood sugar is sustained by food, instead of by the stress
hormones. In some hypothyroid people, this is a good time to measure the temperature and pulse rate. In a normal
person, both temperature and pulse rate rise after breakfast, but in very hypothyroid people either, or both,
might fall.</span>
<span lang="de"
>Nach dem Frühstück fängt das Cortisol (und das Adrenalin, falls es trotz hohem Cortisol hoch blieb) an, auf eine
normales, niedrigeres Niveau zu sinken, während der Blutzuckerspiegel von der zugeführten Nahrung statt von den
Stresshormonen aufrechterhalten wird. Bei einigen hypothyreoten Personen ist das ein guter Zeitpunkt, die
Temperatur und den Puls zu messen. Bei einer normalen Person steigt nach dem Frühstück sowohl die Temperatur als
auch der Puls, aber bei sehr hypothyreoten Personen kann entweder das eine, das andere oder sogar beides
sinken.</span>
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<span lang="en"
>Some hypothyroid people have a very slow pulse, apparently because they aren't compensating with a large production
of adrenalin. When they eat, the liver's increased production of T3 is likely to increase both their temperature
and their pulse rate.</span>
<span lang="de"
>Einige hypothyreote Personen haben einen sehr niedrigen Puls, scheinbar aufgrund dessen, dass sie nicht mithilfe
einer hohen Adrenalinproduktion kompensieren. Wenn sie essen, sorgt sehr wahrscheinlich die erhöhte Produktion
von T3 in der Leber dafür, dass sowohl die Temperatur als auch der Puls steigt.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>By watching the temperature and pulse rate at different times of day, especially before and after meals, it's
possible to separate some of the effects of stress from the thyroid-dependent, relatively “basal” metabolic
rate. When beginning to take a thyroid supplement, it's important to keep a chart of these measurements for at
least two weeks, since that's roughly the half-life of thyroxine in the body. When the body has accumulated a
steady level of the hormones, and begun to function more fully, the factors such as adrenaline that have been
chronically distorted to compensate for hypothyroidism will have begun to normalize, and the early effects of
the supplementary thyroid will in many cases seem to disappear, with heart rate and temperature declining. The
daily dose of thyroid often has to be increased several times, as the state of stress and the adrenaline and
cortisol production decrease.</span>
<span lang="de">Wenn man die Temperatur und den Puls im Laufe eines Tages zu verschiedenen Zeitpunkten misst, vor
allem vor und nach einer Mahlzeit, ist es möglich, einige der Wirkungen der Stresshormone von dem
Schilddrüsenhormon-abhängigen, relativ „basalen“ Grundumsatz zu unterscheiden. Am Anfang einer Therapie mit
Schilddrüsenhormon ist es wichtig, die Messungen mindestens zwei Wochen aufzuschreiben und ggf. als Kurve
darzustellen, da die Halbwertszeit von Thyroxin (T4) im Körper ungefähr zwei Wochen beträgt. Wenn sich einmal
ein stabiler Spiegel der Hormone im Körper etabliert hat, werden sich jene Faktoren normalisieren, die zwecks
Kompensierung der Unterfunktion chronisch verzerrt geblieben waren, und die frühen Auswirkungen der Zufuhr von
Schilddrüsenhormon verschwinden in den meisten Fällen - es sinken dabei der Puls und die Temperatur. Die
Tagesdosis von Schilddrüsenhormon muss oft mehrere Male erhöht werden, während der Stresszustand und die
Produktion von Adrenalin und Cortisol sinken.
</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Counting calories achieves approximately the same thing as measuring oxygen consumption, and is something that will
allow people to evaluate the various thyroid tests they may be given by their doctor. Although food intake and
metabolic rate vary from day to day, an approximate calorie count for several days can often make it clear that
a diagnosis of hyperthyroidism is mistaken. If a person is eating only about 1800 calories per day, and has a
steady and normal body weight, any “hyperthyroidism” is strictly metaphysical, or as they say, “clinical.”</span
>
<span lang="de"
>Das Zählen von Kalorien erreicht annähernd das, was durch die Messung des Sauerstoffkonsums erreicht werden soll,
und ermöglicht es einem, die diversen Schilddrüsentests zu evaluieren, die man von seinem Arzt bekommen könnte.
Obwohl die Nahrungszufuhr und der Grundumsatz von Tag zu Tag variieren mag, kann ein geschätzter Kalorienkonsum
über einige Tage es einem klarstellen, dass eine Schilddrüsen<strong>über</strong>funktion eine Fehldiagnose
ist. Sollte eine Person nur um die 1800 Kalorien am Tag konsumieren, und dabei einen normales, stabiles
Körpergewicht beibehalten, sind jegliche Diagnosen einer „Überfunktion“ schlichtweg metaphysisch, bzw.
sogenannte „klinische“ Diagnosen.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>When the humidity and temperature are normal, a person evaporates about a liter of water for every 1000 calories
metabolized. Eating 2000 calories per day, a normal person will take in about four liters of liquid, and form
about two liters of urine. A hyperthyroid person will invisibly lose several quarts of water in a day, and a
hypothyroid person may evaporate a quart or less.</span>
<span lang="de">Wenn die Luftfeuchtigkeit und Temperatur normal sind, verdampft eine Person ungefähr einen Liter
Wasser pro 1000 verstoffwechselten Kalorien. Durch einen Konsum von 2000 Kalorien am Tag, führt sich eine
normale Person ungefähr vier Liter Wasser zu sich zu und bildet ungefähr zwei Liter Urin. Jemand mit einer
Schilddrüsen<strong>über</strong>funktion verliert unsichtbar mehrere Liter Wasser pro Tag, und jemand mit einer
Unterfunktion könnte hingegen lediglich einen Liter verdampfen, oder sogar weniger.
</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>When cells, because of a low metabolic rate, don't easily return to their thoroughly energized state after they
have been stimulated, they tend to take up water, or, in the case of blood vessels, to become excessively
permeable. Fatigued muscles swell noticeably, and chronically fatigued nerves can swell enough to cause them to
be compressed by the surrounding connective tissues. The energy and hydration state of cells can be detected in
various ways, including magnetic resonance, and electrical impedance, but functional tests are easy and
practical.</span>
<span lang="de"
>Wenn die Zellen aufgrund eines niedrigen Grundumsatzes nicht besonders einfach zu ihrem völlig energiereichen
Zustand zurückkehren, nachdem sie gereizt wurden, nehmen sie tendenziell Wasser auf, oder sie werden wie im
Falle der Blutgefäße exzessiv durchlässig. Ermüdete Muskeln schwellen merklich an, und chronisch ermüdete Nerven
können so viel anschwellen, dass sie von dem umliegenden Bindegewebe zusammengedrückt werden können.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>With suitable measuring instruments, the effects of hypothyroidism can be seen as slowed conduction along nerves,
and slowed recovery and readiness for new responses. Slow reaction time is associated with slowed memory,
perception, and other mental processes. Some of these nervous deficits can be remedied slightly just by raising
the core temperature and providing suitable nutrients, but the active thyroid hormone, T3 is mainly responsible
for maintaining the temperature, the nutrients, and the intracellular respiratory energy production.</span>
<span lang="de"
>Mittels angemessener Messgeräte lassen sich die Auswirkungen einer Schilddrüsenunterfunktion durch eine langsame
Konduktivität entlang der Nerven beobachten und durch verlangsamte Erholung und Bereitschaft für neue Antworten
und Reaktionen. Eine verlangsamte Reaktionszeit geht mit anderen langsamen Prozessen einher, wie zum Beispiel
Gedächtnis, Wahrnehmung und anderen geistigen Prozessen. Ein mildes Entgegenwirken dieser Nervendefizite ist
durch eine Erhöhung der Kerntemperatur sowie die Zufuhr ausgewählter Nährstoffe möglich, aber das aktive
Schilddrüsenhormon, T3, ist hauptverantwortlich dafür, die Temperatur, die benötigten Nährstoffe und die
intrazelluläre Energieproduktion aufrechtzuerhalten.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>In nerves, as in other cells, the ability to rest and repair themselves increases with the proper level of thyroid
hormone. In some cells, the energized stability produced by the thyroid hormones prevents inflammation or an
immunological hyperactivity. In the 1950s, shortly after it was identified as a distinct substance, T3 was found
to be anti-inflammatory, and both T4 and T3 have a variety of anti-inflammatory actions, besides the suppression
of the pro-inflammatory TSH.</span>
<span lang="de"
>In Nerven, wie in anderen Zellen, steigt das Vermögen, sich zu reparieren und zu erholen, mit dem richtigen
Schilddrüsenhormonspiegel. In einigen Zellen hemmt die durch das Schilddrüsenhormon hervorgerufene energetische
Stabilisierung Entzündungen bzw. immunologische Überaktivität. In den 1950er Jahren wurde T3, kurz nachdem es
als eigene Substanz identifiziert wurde, als entzündungshemmend erkannt, und sowohl T4 als auch T3 haben
abgesehen von ihrer Hemmung des entzündungsfördernden TSH mehrere andere entzündungshemmende Wirkungen.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Because the actions of T3 can be inhibited by many factors, including polyunsaturated fatty acids, reverse T3, and
excess thyroxine, the absolute level of T3 can't be used by itself for diagnosis. “Free T3” or “free T4” is a
laboratory concept, and the biological activity of T3 doesn't necessarily correspond to its “freedom” in the
test. T3 bound to its transport proteins can be demonstrated to enter cells, mitochondria, and nuclei.
Transthyretin, which carries both vitamin A and thyroid hormones, is sharply decreased by stress, and should
probably be regularly measured as part of the thyroid examination.</span>
<span lang="de"
>Da die Wirkungen von T3 durch mehrere Faktoren gehemmt werden können, wie beispielsweise die mehrfach ungesättigten
Fettsäuren, Reverse-T3, oder exzessive Thyroxin-Werte, ist der absolute T3-Spiegel alleine betrachtet für eine
Diagnose nicht angemessenen. „Freies T3“ bzw. „freies T4“ sind Konzepte aus dem Labor, und die biologische
Aktivität von T3 stimmt nicht zwingend mit seiner „Freiheit“ in einem Labortest überein. Es kann demonstriert
werden, dass an seinen Transportproteinen gebundenes T3 in Zellen, Mitochondrien und Zellkerne eindringen kann.
Transthyretin, welches sowohl Vitamin A als auch die Schilddrüsenhormone an sich trägt, wird durch Stress
dramatisch gesenkt, und dessen Messung sollte wahrscheinlich regelmäßig als Teil einer Untersuchung der
Schilddrüsenfunktion unternommen werden.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>When T3 is metabolically active, lactic acid won't be produced unnecessarily, so the measurement of lactate in the
blood is a useful test for interpreting thyroid function. Cholesterol is used rapidly under the influence of T3,
and ever since the 1930s it has been clear that serum cholesterol rises in hypothyroidism, and is very useful
diagnostically. Sodium, magnesium, calcium, potassium, creatinine, albumin, glucose, and other components of the
serum are regulated by the thyroid hormones, and can be used along with the various functional tests for
evaluating thyroid function.</span>
<span lang="de"
>Wenn T3 metabolisch aktiv ist, wird Milchsäure nicht unnötigerweise produziert und die Messung von Milchsäure bzw.
Laktat im Blut ist also ein nützlicher Test, um die Schilddrüsenfunktion zu kontrollieren. Cholesterin wird
relativ rapide unter Einfluss von T3 verstoffwechselt und schon seit den 1930er Jahren ist es klar, dass das
Serumcholesterin bei einer Schilddrüsenunterfunktion steigt, und das kann eine gute diagnostische Aussagekraft
haben. Natrium, Magnesium, Kalzium, Albumin, Glukose und andere Serumkomponenten werden durch die
Schilddrüsenhormone reguliert und können zusammen mit diversen funktionalen Tests zur Evaluierung der
Schilddrüsenfunktion zur Hand genommen werden.</span>
</p>
<p>
<span lang="en"
>Stereotypes are important. When a very thin person with high blood pressure visits a doctor, hypothyroidism isn't
likely to be considered; even high TSH and very low T4 and T3 are likely to be ignored, because of the
stereotypes. (And if those tests were in the healthy range, the person would be at risk for the “hyperthyroid”
diagnosis.) But remembering some of the common adaptive reactions to a thyroid deficiency, the catabolic effects
of high cortisol and the circulatory disturbance caused by high adrenaline should lead to doing some of the
appropriate tests, instead of treating the person's hypertension and “under nourished” condition.</span>
<span lang="de"
>Stereotypen sind wichtig. Wenn eine dünne Person mit hohem Blutdruck zum Arzt geht, wird eine Schilddrüsenfunktion
sehr unwahrscheinlich in Betracht gezogen; selbst ein hoher TSH-Wert und sehr niedrige T4- und T3-Werte werden
wohl aufgrund der Stereotypen ignoriert. (Und falls diese Tests im gesunden Bereich liegen, besteht dann das
Risiko der Diagnose einer Schilddrüsen<strong>über</strong>funktion.) Aber wenn man sich an einige der häufigen
adaptiven Reaktionen auf eine schwache Schilddrüse erinnert, sollten die katabolischen Effekte eines hohen
Cortisol-Spiegels und der Adrenalin-bedingten Kreislaufstörungen dazu führen, einige der angemessenen Tests
durchzuführen, anstatt den Bluthochdruck und die „Mangelernährung“ der Person zu behandeln.</span>
</p>
<p data-notranslate>
<a href="https://raypeat.com/articles/articles/hypothyroidism.shtml">Originalartikel und Quellenverzeichnis</a>
</p>